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Strassenmeister liessen sich in der Arbeitssicherheit weiterbilden
An der 9. Strassenmeistertagung in Langnau stand die Arbeitssicherheit bei den Strassenarbeiten im Zentrum. Über 300 Strassenbauer liessen sich über Sicherheitsaspekte und neue Entwicklungen bei der Arbeitskleidung und weiteren Produkten orientieren.
Die Arbeitssicherheit beginnt mit der Kommunikation Arbeitssicherheit und Unfallverhütung umfassen verschiedene Bereiche. Gute Bauabläufe, richtige Signalisation und korrekte Schutzkleider sind zentral. In verschiedenen Gesetzen werden darüber Vorschriften gemacht. Damit diese auch umgesetzt werden braucht es vorweg eine gute Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber ist etwa verpflichtet, wirksame Schutzkleider zur Verfügung zu stellen und deren Benutzung zu kontrollieren. Der Arbeitnehmer muss die persönliche Schutzausrüstung benutzen und über allfällige Gefahren auf der Baustelle umgehend den Arbeitgeber informieren. Georges Troxler vom Kantonalen Tiefbauamt und verantwortlich für den Betrieb und Unterhalt von Nationalstrassen orientiert seine Mitarbeitenden anhand einer Checkliste die Auskunft darüber gibt, für welche Arbeiten welche Schutzausrüstung erforderlich ist. Bei den Strassenarbeiten ist dies immer die Schutzkleidung der höchsten Schutzklasse mit dem grössten Anteil an reflektierendem Material.
Funktionalität aber auch Mode Matthias Moser, Vertriebschef der Sumiswalder Albiro-Gruppe erläutert die künftigen Entwicklungen bei den Schutzkleidern. Die Arbeitsbekleidung muss optimal schützen, optisch auffallen und einen angenehmen Tragkomfort aufweisen. In diesen Bereichen wird permanent geforscht und weiterentwickelt. Der Trend geht weiter zu einem vermehrt pfiffigen Designe. Die rein orangefarbigen Kleider könnten schon bald durch Farbkombinationen ersetzt werden. Wie das aussehen könnte zeigten vier charmante Models, welche die unterschiedlichsten Modelle von Arbeitsbekleidung in einer „Modeschau“ präsentierten.
Nanotechnologie für höhere Sicherheit Verschmutzte Signalisationen, Strassen oder Arbeitskleider vermindern die Arbeitssicherheit der Strassenbauer. Damit länger Sauberkeit herrscht und der Reinigungsaufwand verringert wird, können, gemäss Hans Tanner von der Diamond Services GmbH, Erkenntnisse der Nanotechnologie eingesetzt werden. Produkte mit Nano-Molekülen verhindern das Anhaften von Verschmutzungen an der Oberfläche und haben so einen Selbstreinigungseffekt.
Verkehrsflächeninstandstellung Über erfahrungserprobte und neue Methoden der Verkehrsflächeninstandstellung orientierte Ueli Haldemann, Geschäftsführer der RSAG Mitte und Verantwortlicher Entwicklung RSAG-Schweiz. In seinen Ausführungen kommt er zum Schluss, dass von einer günstigen Sanierung dann gesprochen werden kann, wenn sie nachhaltig erfolgreich ist. Billige Lösungen, die nicht versprechen was sie halten, sind letztlich für den Kunden zu teuer.
Nach dem theoretischen Teil konnten die Teilnehmenden das Gehörte an einer Ausstellung vertiefen. Der Anlass, der unter der Federführung der Reparatur und Sanierungstechnik AG mit Hilfe von Fachleuten durchgeführt wurde, schloss mit einem Erfahrungsaustausch beim gemeinsamen Mittagessen.
Weitere Auskünfte: Ueli Haldemann, Geschäftsführer RSAG Mitte, 3550 Langnau Natel 079 651 10 69
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RSAG Reparatur- und Sanierungstechnik AG Die leisen Alternativen |
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